Über mich

Hey,

schön, dass du da bist. Ich bin Julia, das Gesicht hinter „lesenlieben“. Ich lebe im Ruhrgebiet und blogge bereits seit 2015. Damit du mich besser kennenlernst, erzähle ich dir mal, wie ich das Lesen lieben lernte.

Wie ich das lesen lieben lernte

Meine Liebe zum Lesen begann damit, dass ich schon als kleines Kind eine Leidenschaft für Geschichten hatte. Meistens erzählte mein Vater mir Geschichten, die von fiktiven Familientreffen mit einer schwerhörigen Oma handelten. Ich habe mich vor Lachen gekrümmt und wollte sie immer und immer wieder hören. Schon damals hat es mir gefallen, einen Blick in das Leben anderer zu werfen. Es gab nichts Schöneres für mich, als Geschichten erzählt zu bekommen.

Kassetten hörte ich rauf und runter

Mit fünf oder sechs Jahren entdeckte ich Hörspielkassetten für mich. Ich hörte stundenlang Kassetten, auch abends, wenn ich schon längst hätte schlafen sollen. Langeweile hatte ich nie, ich hörte jede Kassette, bis ich sie mitsprechen konnte. Ich tauchte in die Handlung ein und war nicht mehr ansprechbar. Die Kassette wurden über meinen Walkman rauf und runter gehört.

Meine Lieblingsbücher in der Kindheit

Erst später, vielleicht mit acht Jahren, begann ich intensiv zu lesen. Ich hatte nicht nur ein Lieblingsbuch, sondern gleich eine ganze Lieblingsbuchreihe – „Das Sams“ von Paul Maar. Ich habe die Bücher geliebt, genauso wie die gleichnamigen Hörspielkassetten dieser Reihe.

Ein oder zwei Jahre später brach dann auch bei mir das Harry-Potter-Fieber aus. Die Bücher wurden nacheinander weggelesen und der nächste Band sehnsüchtig erwartet. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern: Mit 15 haben meine Eltern, unser Hund und ich den Sommerurlaub in Bayern, am Tegernsee, verbracht. Für mich verlief der Sommerurlaub allerdings anders als geplant. Bei schönstem Wetter lag ich mit einer hartnäckigen Magen-Darm-Grippe im Bett. Wie gut, dass ich immer mindestens ein Buch im Gepäck hatte. So habe ich innerhalb kürzester Zeit
„Harry Potter und der Orden des Phönix“ ausgelesen. Ich war hin und weg von dem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen, abends schmerzten nicht nur die Augen vom Lesen, sondern auch die Hände. Der über 1000 Seiten starke Wälzer war ziemlich unhandlich.

Meine Begeisterung für klassische Literatur

In der Oberstufe hat mich der Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Euphorie, Hingabe und Leidenschaft des Romans haben mich völlig begeistert und meiner Zuneigung zu Büchern eine ganz neue Dimension verliehen. Von da an habe ich auch in der Freizeit regelmäßig Klassiker gelesen.

Mein Leben außerhalb der Bücher

Auch wenn ich überdurchschnittlich viel lese, besteht mein Leben natürlich nicht nur aus Büchern. Im Winter  findet man mich häufig in der Eishalle, als Zuschauer der Iserlohn Roosters. Ansonsten unternehme ich gerne etwas mit Freunden oder gehe zum Fußball, wenn der FC St. Pauli in der Nähe spielt. Und im Sommer besuche ich immer mindestens ein Musikfestival.

Nun hast du einen kleinen Einblick in mein Leben bekommen und weißt, wie ich das Lesen lieben lernte. Ich würde mich freuen, wenn du regelmäßig auf meinem Blog vorbeischaust, es erscheinen wöchentlich neue Rezensionen.