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Andreas Gruber: Herzgrab

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn …

Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen … Quelle

 

„Herzgrab“ erschien im November 2013 beim Goldmann Verlag.

Als großer Andreas Gruber Fan war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Thriller „Herzgrab“ mit dem Ermittlerduo Gerink bei mir einzieht.

Von Österreich nach Italien und zurück

Drei Handlungsstränge führen den Leser durch das Buch, im Mittelpunkt stehen dabei die Suche nach Teresa Del Vecchio und Salvatore Del Vecchio. Während Peter Gerink mit seinem Kollegen Dino Scatozza in Florenz ermittelt, auf der Suche nach Teresa Del Veccio, untersucht die Privatdetektivin Elena Gerink in Wien das Verschwinden von Salvatore Del Vecchio. Von Seite zu Seite graben die Privatdetektivin als auch die Ermittler vom BKA immer tiefer und decken so einige Familiengeheimnisse der Del Vecchios auf. Schlussendlich laufen die Ermittlungen in Florenz zusammen und die Ereignisse überschlagen sich. Gerade gegen Ende nimmt die Handlung ein wahnsinniges Tempo auf, eine Information jagt die nächste und die Ermittler kommen der Lösung des Falls immer näher.

Ich mochte sowohl Elena Gerink als auch Peter Gerink und Dino Scatozza. Die Charaktere waren sehr authentisch gezeichnet und auch die private Verbindung der drei ließ mich nicht kalt. Leider ist „Herzgrab“ bisher der einzige Thriller von Andreas Gruber in dem diese drei Charaktere mitspielen.

Mir hat der „Herzgrab“ sehr gut gefallen, allerdings ist er wesentlich brutaler und blutiger als die anderen Bücher, die ich bisher von Andreas Gruber gelesen habe. Für empfindliche Mägen wird dieser Thriller eine Herausforderung sein.

 

Herzgrab von Andreas Gruber
Goldmann Verlag
544 Seiten
ISBN: 978-3-442-48017-3
9,99

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